Folgen einer nicht behandelten Sehschwäche

Folgen einer nicht behandelten Sehschwächen

Welche Folgen kann eine unbehandelte Sehschwäche für Ihr Kind haben?

Der Erwerb des vollen Sehvermögens ist erst etwa um das 10. Lebensjahr herum abgeschlossen und kann, z. B. durch Schielen, gestört werden. Kinder unterdrücken in den meisten Fällen den Seheindruck des schielenden Auges. Wenn dieses immer „abgeschaltet” wird, kann sich die Sehschärfe auf dem schielenden Auge nicht entwickeln und es entsteht eine Sehschwäche (Amblyopie).

Wird die Zeit bis zum 10. Lebensjahr nicht für eine Augenpflaster-Therapie genutzt, bleibt die Sehschwäche lebenslang bestehen und kann auch im späteren Leben nicht durch Lasern, eine Operation oder eine andere Art von Therapie geheilt werden.

Sollte das besser sehende Auge irgendwann im Leben beeinträchtigt werden, werden Sie und Ihr Kind froh sein, dass Sie die Augenpflaster-Therapie rechtzeitig durchgeführt haben. Es liegt also maßgeblich in Ihrer Verantwortung, dass Ihr Kind bald besser sehen kann und es sich ohne Beeinträchtigung positiv weiterentwickelt.